Eine reizende alte Dame

Als Tommy und Tuppence Beresford ihre Tante Ada im Altersheim besuchen, hat Tuppence eine eigenartige Begegnung: Sie lernt die reizende Mrs. Lancaster kennen, die seit einigen Jahren in dem gemütlichen Haus Sonnenhügel daheim ist. Doch was die alte Dame erzählt, ist alles andere als reizend: Da ist von Gift die Rede - und von Mord. Zunächst hält Tuppence die alte Dame für ein bisschen verrückt. Doch dann stirbt Tante Ada überraschend; Tuppence und Tommy, die einzigen Erben, kommen schneller in das Altersheim zurück, als sie vermutet hatten. Mrs Lancaster, so …

Copertina rigida, 217 pagine

lingua German

Pubblicato il 1992 da Loewe.

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ISBN:
978-3-7855-2491-6
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Argomenti
  • Fiction
  • Married people
  • Mystery
  • Private investigators
  • Tommy Beresford (Fictitious character)
  • Tuppence Beresford (Fictitious character)

Recensioni

So penetrant sympathisch, dass eine ganze Serie kaum zu ertragen sein dürfte

Sicherlich tut die Übersetzung von Edda Janus der Geschichte keinen Gefallen: Die feine britische Ironie verkommt zu angestrengter Langeweile, amüsante Dialoge werden zu Phrasentennis – und kein Wort darf in der Übersetzung ausgelassen werden, so dass es von "Nun ja", "Also", "sogar" und "Laß uns" nur so wimmelt.

Das größere Problem ist aber der Roman an sich. Die Hauptcharaktere sind so penetrant sympathisch, dass eine ganze Serie mit ihnen kaum zu ertragen sein dürfte. Man bekommt das Gefühl, es mit einem Ehepaar von Miss-Marple-Parodisten zu tun zu haben. Sämtliche Figuren sind in Klischees ausgearbeitet (bis hin zur Unverfrorenheit, von einer Person zu behaupten, sie „hätte aus einem Roman von Dickens stammen können“) und reden in Formeln – dabei wird an etlichen Stellen ohne erkennbaren Grund betont, wie unangenehm hektisch und unmoralisch die moderne Zeit doch sei.

Besonders schlimm ist, dass Christie von vielen Dingen keine Ahnung hat und …